Über diese Seiten

Brassbands haben eine so lange Tradition, dass wir uns gedacht haben, sie sollte auch im Internet präsent sein und in Erinnerung gehalten werden. Denn viele Brassbands haben Nachwuchssorgen und es steht zu befürchten, dass sie keine weiteren hundert Jahre mehr bestehen bleiben.

Deshalb wollen wir mit diesen Seiten zum einen den Brassbands ein Denkmal setzen, zum anderen aber auch über Brassbands informieren. Der Begriff stammt eigentlich aus England, leitet sich von Messing ab, das für die meisten Instrumente verwendet wurde. Aber bald schwappte die Brassband-Welle auch nach Europa und vor allem auch in die USA. Dort entwickelten sich aus den Brassbands, die in der Regel ihre Konzerte im Sitzen gaben, die Marchingbands, die auch noch eine Choreografie und weitere Instrumente hinzufügten.

Wir schauen auf diesen Seiten aber auch auf die deutsche Brassbandszene, die durchaus aktiv ist. Es gibt sogar einen Deutschen Brassband Verband, der selbst Veranstaltungen anbietet und durchführt. Hier werden auch Jugendliche gefördert und es gibt sogar Kurse für Dirigenten.

Viele deutsche Orchester, die ohnehin Blechbläser haben, setzen diese auch als Brassband ein. Damit kann man als Orchester das Repertoire erweitern und sich sogar noch ein Zubrot verdienen, weil Brassbands gerne bei Veranstaltungen gebucht werden. In den USA gibt es kaum ein Einkaufszentrum oder Casino, in dem nicht einmal im Monat eine Brassband auftritt – meistens als Marching Band, um Kunden anzulocken.

Aber auch in Europa sind die Grenzen fließend geworden, immer mehr Brassband nehmen auch zeitweise andere Instrumente und Gesang hinzu und lösen sich von den starren britischen Regeln.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen unserer Seiten!